Dienstag, 1. März 2016

Du erntest was du säst.

Hallo ihr Lieben,


der Frühling naht, das Neujahr ist noch gar nicht so alt. Kannst du dich noch an das erinnern, was du dir für dieses Jahr vorgenommen hast? Die guten Vorsätze? Und bist du noch am Ball?

Nein?

Das liegt wahrscheinlich daran, dass du dein Samenkorn nicht gut genug gepflegt hast. Oder hast du deinen Vorsätzen wirklich Energie zugefügt, so dass sie gedeihen können oder konnten?

Und da wir immer noch am Anfang des Jahres sind, und der Frühling erst gerade anfängt, vielleicht ist es da ja an der Zeit, sich noch einmal seine Saat anzuschauen. Frage dich: Was willst du wirklich dieses Jahr erreichen? Was sind deine Träume und fange an es in die Tat umzusetzen.

Wenn du dir über ein, zwei oder drei (mach am Besten nicht zuviel auf einmal, das kann auch in Stress ausarten) Ziele, Vorsätze sicher bist, so wirklich richtig sicher, dann schreibe sie am Besten auf. Denn nun hast du schriftlich niedergelegt was dir im Moment wichtig ist. Und dann kannst du anfangen diesem Samenkorn zu wässern, zu pflegen und zu hegen, ihm Energie geben.

Schließe die Augen, wie fühlt sich das an, wenn du dir vorstellst du hast erreicht was du wolltest? Ja, stelle dir vor wie das ist wenn du dir dieses Jahr noch einen Traum erfüllen kannst. Stell dir vor, Samenkorn hat Früchte getragen und nun erntest du.

Wenn es ein sehr großes Vorhaben ist, dann sieh einmal ob du es in mehrere kleinere Vorhaben splitten kannst, dann kannst du auf längere Sicht auch etwas ganz großes hin bekommen.

Wenn du mal abgelenkt wirst, ist nicht schlimm. Aber komme dann wieder zurück, nimm dir die aufgeschriebenen Ziele noch einmal zur Hand, was kannst du dafür tun dieses Ziel zu erreichen? Gib deine Energie in die Aufgaben, die direkt mit deinem Ziel in Verbindung stehen.


Es ist Frühling, fangean, wenn nicht jetzt wann dann?







Eine Geschichte für heute:
Chinesische Geschichte
Es war einmal in China eine alte Frau, die besaß zwei große Tonkrüge, mit denen sie täglich Wasser aus dem Fluss holte. Dazu hängte sie die zwei Krüge an eine Stange, die sie quer über ihren Schultern trug: Ein Krug rechts, der andere links. Der eine Topf war makellos und immer bis oben hin voll mit Wasser, wenn sie zu Hause ankam. Der andere Krug hatte einen Sprung, und am Ende des langen Weges vom Fluss zu ihrem Haus war er immer nur noch halb voll.
So ging es eine lange Zeit, Tag für Tag. Die Frau brachte immer nur anderthalb Krugfüllungen Wasser nach Hause. Der makellose Krug war natürlich immer sehr stolz auf seine vollkommene Leistung.
Aber der Krug mit dem Riss schämte sich wegen seiner Unvollkommenheit, und er fühlte sich schlecht, weil er immer nur die Hälfte von dem erledigen konnte, wozu er einmal geschaffen worden war.
Nach zwei langen Jahren, die ihm wie ein einziges Versagen vorkamen, hielt der arme Krug es nicht mehr aus und sprach die alte Frau eines Tages am Fluss darauf an: „Ich schäme mich so sehr, ich möchte mich bei dir entschuldigen, es tut mir so leid.“

Die alte Frau sah ihren Krug erstaunt an und fragte: „Ja, aber wofür denn? Warum schämst du dich?“ - „Weil ich diesen Sprung in meiner Seite habe, verliere ich jedes Mal auf dem Weg vom Fluss zu deinem Haus die Hälfte von meinem Wasser. Ich bin schuld, dass du immer die ganze Arbeit hast, aber durch meinen Fehler nur den halben Ertrag.“
Der rissige Krug tat der alten Frau leid, und sie versuchte, ihn zu trösten. „Ach, das macht doch nichts. Schau dir doch lieber auf dem Rückweg zum Haus all die wunderbaren Wildblumen am Wegesrand an.“
Dem Krug ging es daraufhin schon etwas besser, er konnte sogar ein wenig lächeln, und so machten sie sich auf den Heimweg. Und tatsächlich: Als sie den Weg entlang gingen, da sah der alte kaputte Krug die schönsten Wildblumen in der Abendsonne leuchten, und er freute sich an ihnen.
Zu Hause angekommen jedoch fühlte sich der kaputte Krug wieder ganz elend. „Das ist ja schön, dass du mich mit den Blümchen trösten willst, aber es ändert doch nichts daran, dass ich nicht genug Wasser nach Hause bringe,“ sagte er zu der alten Frau.
Da lächelte die alte Frau und sagte: „Aber hast du denn nicht bemerkt, dass die schönen Wildblumen nur auf Deiner Seite des Weges blühen und nicht auf der Seite, wo ich den anderen Krug trage? Ich habe von Anfang gewusst, dass du einen Riss hast. Deswegen habe ich die Samen der Wildblumen gesammelt und auf deiner Seite des Weges ausgesät. Und jedes Mal auf dem Heimweg hast du diese Wildblumen mit deinem Wasser gegossen. Jeden Tag konnte ich so ein paar Blumen pflücken und habe damit den Tisch in meinem Haus geschmückt. Wenn du nicht genau so wärest, wie du bist, dann hätte es all diese Schönheit nie gegeben!“

Autor unbekannt


Erst wenn du dich um deine Saat kümmerst kann etwas wundervolles entstehen.



Ich wünsche euch einen tollen Frühling

Eure 

Astrid Pinkney
Soul-, Spirit- & Life Coach
Wegbegleiterin

www.astrid-pinkney-coaching.de

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