Als ich jünger war, wollte ich immer ein erfolgreicher
Mensch werden. Mit einem guten Job, und einem guten Einkommen. Gute Jobs hatte
ich, aber was das Einkommen anging, naja. Die Jobs waren nicht schlecht, aber gelangten
lange nicht an meine Vorstellungen heran. :)
Als ich jünger war, wollte ich immer viiieeelll Geld besitzen, damit ich mir alles kaufen
kann, alle Wünsche erfüllen kann. Hatte ich aber nicht, zumindest nicht mehr
oder weniger als jeder andere „normale“ Bürger. Und auch bei mir passte der
Spruch: Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat über.
Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass ich eine
unbewusste Überzeugung tief in mir hatte, die meinte, nur materieller Besitz macht
mich als Menschen wertvoll.
Viele Jahre sind so ins Land gezogen, den einen Wunsch
konnte ich mir erfüllen, einen anderen wiederum nicht. Versteht mich nicht
falsch, es ging mir nicht darum Glück zu kaufen, Glück kam für mich aus der
Beziehung ( J die ist ein anderes
Thema, das erkläre ich demnächst)
Irgendwie rannte ich jahrelang Geld und Besitz hinterher.
Auf der Suche nach meinem Glück ( die andere Geschichte
;) ) traf ich mich irgendwann selbst. Auf dieser Reise, lernte ich viele verschiedene
Weltanschauungen kennen. Andere Sichtweisen, andere Aspekte des Lebens.
Und dieses Wissen fing an mich zutiefst zu berühren. Das
wahre Glück liegt in einem Selbst.
Aber mit genau diesem Wissen stieß ich auch auf
Lebensweisheiten wie:
Zum Reichtum führen
viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.
Cicero
Ein reicher Mann ist
oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.
Aristoteles Onassis
Vergiss nicht - man braucht nur wenig, um ein
glückliches Leben zu führen. - Marc Aurel
Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde,
das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause. Demokrit
Nun bin ich wirklich dabei mein Glück in mir zu
erkennen und es bereitet mir viel Freude und gleichzeitig nahm ich Aphorismen
an wie:
Ich brauche kein Geld um glücklich zu sein.
Materielles ist überbewertet.
Das ging tatsächlich soweit, dass ich mich schlecht
fühlte, wenn ich vom großen Erfolg und großen Geld träumte. Soweit, das ich mir
einredete das alles Materielle schlecht sei. Und wenn ich meinen Fokus
weiterhin auf meinen materiellen Reichtum lege, nie bei mir ankomme.
Foto: pixabay
Und dann platze mein Trotz rein und schmollte: Warum
darf ich nicht ich sein, zu mir gehören und mir trotzdem ein tolles Auto
wünschen, oder eine tolle Reise gönnen oder den großen Gewinn in einer Lotterie
zu ziehen?
Ja genau, warum eigentlich nicht? Wer sagt denn, das
eine schließt das andere aus. Ich hab es getan, ich habe falsche Schlussfolgerungen
gezogen. Ich habe mir das suggeriert.
Ich bin durch meine Arbeit zu einem inneren Reichtum
gelangt. Heute weiß ich, dass das was ich anderen Menschen mit auf den Weg gebe
sehr wertvoll ist.
Ich BIN wertvoll.
Und so habe ich mir erlaubt wieder materielle Wünsche
zu haben, denn ich übernehme nun die Verantwortung.
Ja, ich darf reich sein, ich darf auch erfolgreich sein
und wer weiß, eine Tages Millionärin :) Denn das ändert nichts an der Tatsache, das ich ICH bin und
gut bin, das ich auch innerlich reich bin und wertvolles zu geben habe.
Heute weiß ich, mein Glück sitzt in der Seele und besitzt gerade
deshalb das Recht auch im Außen reich zu sein.
Heute weiß ich erfolgreich sein schließt Innen und Außen nicht aus, sondern führt es näher zusammen.
Heute weiß ich erfolgreich sein schließt Innen und Außen nicht aus, sondern führt es näher zusammen.
Ich wünsche Euch einen erfüllten Tag
Eure
Astrid Pinkney




