Donnerstag, 17. März 2016

Reichtum


Als ich jünger war, wollte ich immer ein erfolgreicher Mensch werden. Mit einem guten Job, und einem guten Einkommen. Gute Jobs hatte ich, aber was das Einkommen anging, naja. Die Jobs waren nicht schlecht, aber gelangten lange nicht an meine Vorstellungen heran. :)

Als ich jünger war, wollte ich immer viiieeelll  Geld besitzen, damit ich mir alles kaufen kann, alle Wünsche erfüllen kann. Hatte ich aber nicht, zumindest nicht mehr oder weniger als jeder andere „normale“ Bürger. Und auch bei mir passte der Spruch: Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat über.

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass ich eine unbewusste Überzeugung tief in mir hatte, die meinte, nur materieller Besitz macht mich als Menschen wertvoll.

Viele Jahre sind so ins Land gezogen, den einen Wunsch konnte ich mir erfüllen, einen anderen wiederum nicht. Versteht mich nicht falsch, es ging mir nicht darum Glück zu kaufen, Glück kam für mich aus der Beziehung ( J die ist ein anderes Thema, das erkläre ich demnächst)

Irgendwie rannte ich jahrelang Geld und Besitz hinterher.
Auf der Suche nach meinem Glück ( die andere Geschichte ;) ) traf ich mich irgendwann selbst. Auf dieser Reise, lernte ich viele verschiedene Weltanschauungen kennen. Andere Sichtweisen, andere Aspekte des Lebens.

Und dieses Wissen fing an mich zutiefst zu berühren. Das wahre Glück liegt in einem Selbst.


Aber mit genau diesem Wissen stieß ich auch auf Lebensweisheiten wie:

Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.
Cicero

Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.
Aristoteles Onassis

Vergiss nicht - man braucht nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen. - Marc Aurel

Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause. Demokrit


Nun bin ich wirklich dabei mein Glück in mir zu erkennen und es bereitet mir viel Freude und gleichzeitig nahm ich Aphorismen an wie:

Ich brauche kein Geld um glücklich zu sein.

Materielles ist überbewertet.



Das ging tatsächlich soweit, dass ich mich schlecht fühlte, wenn ich vom großen Erfolg und großen Geld träumte. Soweit, das ich mir einredete das alles Materielle schlecht sei. Und wenn ich meinen Fokus weiterhin auf meinen materiellen Reichtum lege, nie bei mir ankomme.


Foto: pixabay

Und dann platze mein Trotz rein und schmollte: Warum darf ich nicht ich sein, zu mir gehören und mir trotzdem ein tolles Auto wünschen, oder eine tolle Reise gönnen oder den großen Gewinn in einer Lotterie zu ziehen?

Ja genau, warum eigentlich nicht? Wer sagt denn, das eine schließt das andere aus. Ich hab es getan, ich habe falsche Schlussfolgerungen gezogen. Ich habe mir das suggeriert.
Ich bin durch meine Arbeit zu einem inneren Reichtum gelangt. Heute weiß ich, dass das was ich anderen Menschen mit auf den Weg gebe sehr wertvoll ist.

Ich BIN wertvoll.

Und so habe ich mir erlaubt wieder materielle Wünsche zu haben, denn ich übernehme nun die Verantwortung.

Ja, ich darf reich sein, ich darf auch erfolgreich sein und wer weiß, eine Tages Millionärin :) Denn das ändert nichts an der Tatsache, das ich ICH bin und gut bin, das ich auch innerlich reich bin und wertvolles zu geben habe.

Heute weiß ich, mein Glück sitzt in der Seele und besitzt gerade deshalb das Recht auch im Außen reich zu sein.

Heute weiß ich erfolgreich sein schließt Innen und Außen nicht aus, sondern führt es näher zusammen.


Ich wünsche Euch einen erfüllten Tag

Eure 

Astrid Pinkney

Dienstag, 1. März 2016

Du erntest was du säst.

Hallo ihr Lieben,


der Frühling naht, das Neujahr ist noch gar nicht so alt. Kannst du dich noch an das erinnern, was du dir für dieses Jahr vorgenommen hast? Die guten Vorsätze? Und bist du noch am Ball?

Nein?

Das liegt wahrscheinlich daran, dass du dein Samenkorn nicht gut genug gepflegt hast. Oder hast du deinen Vorsätzen wirklich Energie zugefügt, so dass sie gedeihen können oder konnten?

Und da wir immer noch am Anfang des Jahres sind, und der Frühling erst gerade anfängt, vielleicht ist es da ja an der Zeit, sich noch einmal seine Saat anzuschauen. Frage dich: Was willst du wirklich dieses Jahr erreichen? Was sind deine Träume und fange an es in die Tat umzusetzen.

Wenn du dir über ein, zwei oder drei (mach am Besten nicht zuviel auf einmal, das kann auch in Stress ausarten) Ziele, Vorsätze sicher bist, so wirklich richtig sicher, dann schreibe sie am Besten auf. Denn nun hast du schriftlich niedergelegt was dir im Moment wichtig ist. Und dann kannst du anfangen diesem Samenkorn zu wässern, zu pflegen und zu hegen, ihm Energie geben.

Schließe die Augen, wie fühlt sich das an, wenn du dir vorstellst du hast erreicht was du wolltest? Ja, stelle dir vor wie das ist wenn du dir dieses Jahr noch einen Traum erfüllen kannst. Stell dir vor, Samenkorn hat Früchte getragen und nun erntest du.

Wenn es ein sehr großes Vorhaben ist, dann sieh einmal ob du es in mehrere kleinere Vorhaben splitten kannst, dann kannst du auf längere Sicht auch etwas ganz großes hin bekommen.

Wenn du mal abgelenkt wirst, ist nicht schlimm. Aber komme dann wieder zurück, nimm dir die aufgeschriebenen Ziele noch einmal zur Hand, was kannst du dafür tun dieses Ziel zu erreichen? Gib deine Energie in die Aufgaben, die direkt mit deinem Ziel in Verbindung stehen.


Es ist Frühling, fangean, wenn nicht jetzt wann dann?







Eine Geschichte für heute:
Chinesische Geschichte
Es war einmal in China eine alte Frau, die besaß zwei große Tonkrüge, mit denen sie täglich Wasser aus dem Fluss holte. Dazu hängte sie die zwei Krüge an eine Stange, die sie quer über ihren Schultern trug: Ein Krug rechts, der andere links. Der eine Topf war makellos und immer bis oben hin voll mit Wasser, wenn sie zu Hause ankam. Der andere Krug hatte einen Sprung, und am Ende des langen Weges vom Fluss zu ihrem Haus war er immer nur noch halb voll.
So ging es eine lange Zeit, Tag für Tag. Die Frau brachte immer nur anderthalb Krugfüllungen Wasser nach Hause. Der makellose Krug war natürlich immer sehr stolz auf seine vollkommene Leistung.
Aber der Krug mit dem Riss schämte sich wegen seiner Unvollkommenheit, und er fühlte sich schlecht, weil er immer nur die Hälfte von dem erledigen konnte, wozu er einmal geschaffen worden war.
Nach zwei langen Jahren, die ihm wie ein einziges Versagen vorkamen, hielt der arme Krug es nicht mehr aus und sprach die alte Frau eines Tages am Fluss darauf an: „Ich schäme mich so sehr, ich möchte mich bei dir entschuldigen, es tut mir so leid.“

Die alte Frau sah ihren Krug erstaunt an und fragte: „Ja, aber wofür denn? Warum schämst du dich?“ - „Weil ich diesen Sprung in meiner Seite habe, verliere ich jedes Mal auf dem Weg vom Fluss zu deinem Haus die Hälfte von meinem Wasser. Ich bin schuld, dass du immer die ganze Arbeit hast, aber durch meinen Fehler nur den halben Ertrag.“
Der rissige Krug tat der alten Frau leid, und sie versuchte, ihn zu trösten. „Ach, das macht doch nichts. Schau dir doch lieber auf dem Rückweg zum Haus all die wunderbaren Wildblumen am Wegesrand an.“
Dem Krug ging es daraufhin schon etwas besser, er konnte sogar ein wenig lächeln, und so machten sie sich auf den Heimweg. Und tatsächlich: Als sie den Weg entlang gingen, da sah der alte kaputte Krug die schönsten Wildblumen in der Abendsonne leuchten, und er freute sich an ihnen.
Zu Hause angekommen jedoch fühlte sich der kaputte Krug wieder ganz elend. „Das ist ja schön, dass du mich mit den Blümchen trösten willst, aber es ändert doch nichts daran, dass ich nicht genug Wasser nach Hause bringe,“ sagte er zu der alten Frau.
Da lächelte die alte Frau und sagte: „Aber hast du denn nicht bemerkt, dass die schönen Wildblumen nur auf Deiner Seite des Weges blühen und nicht auf der Seite, wo ich den anderen Krug trage? Ich habe von Anfang gewusst, dass du einen Riss hast. Deswegen habe ich die Samen der Wildblumen gesammelt und auf deiner Seite des Weges ausgesät. Und jedes Mal auf dem Heimweg hast du diese Wildblumen mit deinem Wasser gegossen. Jeden Tag konnte ich so ein paar Blumen pflücken und habe damit den Tisch in meinem Haus geschmückt. Wenn du nicht genau so wärest, wie du bist, dann hätte es all diese Schönheit nie gegeben!“

Autor unbekannt


Erst wenn du dich um deine Saat kümmerst kann etwas wundervolles entstehen.



Ich wünsche euch einen tollen Frühling

Eure 

Astrid Pinkney
Soul-, Spirit- & Life Coach
Wegbegleiterin

www.astrid-pinkney-coaching.de

Montag, 8. Februar 2016

Veränderung oder *bleib wie du bist*

Veränderung oder *bleib wie du bist*


Ich habe mich früher immer gefreut, wenn jemand zu mir sagte: Bleib wie du bist. Hieß das doch für mich, der findet mich toll. Das hat mich lange Jahre begleitet. Ich habe es damals immer als Kompliment angesehen. Die meisten Menschen mochten mich, zumindest einen Großteil meiner Art. Klar gab es auch etwas zu meckern, aber da wir ich eher dickfällig und wollte das nicht so gerne hören.


Irgendwann bin ich in meinem Leben an einem Punkt angekommen, da wollte ich ein bisschen in meinem Leben ändern, was wusste ich nicht so genau, nur dass es so nicht weitergehen kann. War ja alles ganz nett, aber aus dem Herzen glücklich und zufrieden sei ist anders. In meinem Lebenslauf auf meiner Internetseite www.astrid-pinkney-coaching.de könnt ihr ein wenig mehr dazu erfahren.


Foto:Pixabay



Was ich zu dem Zeitpunkt nicht ahnte war, dass ich mich dadurch verändern würde, hatte ich mir nie einen Kopf drüber gemacht. Aber genau das ist passiert, für mich heute völlig logisch. Klar, wenn man den Blickwinkel ändert, sich neu positioniert, bleibt eine Veränderung gar nicht aus.

Ich finde mein neues Ich schon total klasse aber ich weiß auch, dass gefällt nicht mehr jedem, und das ist heute total in Ordnung für mich. Denn hier geht es um meine Veränderung, mein Wohlergehen, mein Glück, meine Gesundheit und es gibt tatsächlich nichts Wichtigeres in meinem Leben. Denn wenn es mir gut geht, dann bin ich bereit anderen zu helfen ohne mich dabei aufzugeben, dann kann ich meiner Grenzen liebevoll stecken.

Verändern mit offenem Herzen fühlt sich gut an.

Und ich meine hier die positive Veränderung, denn Veränderung aus Wut, Neid, Schmerz, Trotz und so weiter fühlt sich nicht gut an. Das kapselt euch ab, von den anderen und von euch selbst.



Foto: Pixabay



Wenn ich heute also höre: Bleib wie du bist; dann sage ich immer: Nein danke, ich möchte mich weiter verändern.

Viel Spaß beim verändern

Eure

Astrid Pinkney
Soul-, Spirit- & Life Coach

Donnerstag, 14. Januar 2016

Du bist der Verfasser deiner Lebensgeschichte



Wie geht es dir heute? Hast du heute schon gelebt? Hast du heute schon gelächelt? Hast du heute schon geliebt?

Wenn du dich heute hinsetzt und Resümee ziehst, oder heute deine Lebensgeschichte nieder schreibst und sie dir dann noch einmal durchliest, lächelst du dann? Freust du dich darüber, dass dein Leben genau so war wie es war?

Oder würdest du gerne etwas ändern?

Dann frage dich, was ist das was du gerne ändern möchtest. 
Nur du stehst in deinen eigenen Schuhen, welche an genau deinen Füßen stecken. Das heißt aber auch, nur du kannst die Richtung ändern in die du gehst.

Du lächelst gerade..….. Hast du deine Lebensgeschichte schon aufgeschrieben? Ich meine das jetzt mal ganz im Ernst. Mach das mal. <3

Zack und schon ist man in der Vergangenheit: AHHH da hinten da hätte ich einen anderen Weg einschlagen sollen. Hast du aber nicht. Du hast genau den Weg gewählt der zu dem Zeitpunkt richtig und wichtig war. Sonst würdest du das hier heute nicht lesen, nicht an diesem Punkt in deinem Leben stehen, hier, wo dir bewusst wird:

Du bist der Verfasser deiner Lebensgeschichte.

Wenn du das erkannt hast, und wenn du das fühlen kannst, dann kannst du hier und heute aktiv damit anfangen.

Anfangen glücklicher zu werden, anfangen echter, authentischer zu werden, anfangen zu leben. Anfangen Frieden mit dir und der Welt zu schließen.
Ja aber wie machst du das denn? Ganz einfach. Was sind deine Träume?  Damit meine ich jetzt nicht unbedingt den Ferrari ;)

Willst du zufriedener sein? Harmonie in dein Leben bringen, damit meine ich echte Harmonie, nicht die um des lieben Frieden willen. Willst du anfangen deine eigenen Grenzen zu setzen? Lieben und geliebt werden? Eine Arbeit die dich glücklich macht?

Das alles geht, es liegt nur an dir das du dich dazu entscheidest dein Leben in die Hand zu nehmen, dich nicht mehr fremdbestimmen lässt, durch z.B. die Vergangenheit, die noch an dir klebt oder weil du es  immer allem und jedem Recht machen willst.


Entscheide dich, sage ja zu deinem eigenen Leben, sage ja zu deiner Geschichte. die du ab heute bewusst schreibst.


Foto: Pixabay


Ich weiß von meinem eigenen Weg, dass das zumindest manchmal, wie eine riesengroße Aufgabe aussieht. Aber dafür gibt es Menschen, Coaches, Lehrer, Therapeuten, die einen auf diesem Weg sanft oder auch mal stürmisch begleiten.

Die Entscheidung aber, die liegt bei dir

Astrid Pinkney

Soul-, Spirit- & Life Coach